Wenn Zeit plötzlich viele Fragen aufwirft
Der Kindergartenalltag ist für Erwachsene meist klar strukturiert – für Kinder jedoch oft noch schwer überschaubar. Zeit ist etwas Abstraktes, das sich nicht einfach erklären lässt. Deshalb tauchen im Alltag immer wieder dieselben Fragen auf:
„Wann essen wir Znüni?“
„Gehen wir heute noch nach draussen?“
„Wie lange dauert der Kindergarten eigentlich noch?“
Ein Blick genügt und der Tag wird sichtbar
Genau hier leisten Tagesablauf-Bildkarten eine unglaublich wertvolle Unterstützung. Sie helfen den Kindern, den Tag visuell zu erfassen und geben Orientierung, Sicherheit und Halt. Was zeitlich noch unvorstellbar ist, wird durch Bilder viel greifbarer.
Die einzelnen Sequenzen des Tages – wie Freispiel, Kreissequenz, Znüni, Pause, Werkstatt oder Rausgehen – sind als Bilder dargestellt und für alle sichtbar aufgehängt. Mithilfe eines Magneten rücken wir im Laufe des Morgens immer ein Bild weiter. So sehen die Kinder jederzeit, wo wir uns gerade im Tagesablauf befinden und was als Nächstes kommt.
Diese visuelle Struktur wirkt oft ganz nebenbei: Die Kinder schauen selbstständig nach, können sich orientieren und müssen nicht ständig nachfragen.
Das stärkt ihre Selbstständigkeit und gibt ihnen ein Gefühl von Überblick und Sicherheit.
Nicht all zu selten höre ich den Satz " Du, Frau Schoch, du hast den Magneten noch nicht weiter geschoben". Für mich ist genau das ein wunderbares Zeichen dafür, wie präsent der Tagesablauf für die Kinder ist. Sie haben ihn im Blick, orientieren sich daran und nehmen aktiv wahr, wo wir gerade stehen.
Der stille Kompass durch den Kindergartenalltag
Für mich sind Tagesablauf-Bildkarten deshalb weit mehr als nur eine organisatorische Hilfe. Sie sind ein stiller Kompass durch den Tag, der Orientierung schafft, Fragen beantwortet und den Kindern Sicherheit schenkt.
Hier findest du die ganz vielen, verschiedenen Tagesablaufbilder: Tagesablaufbilder-Sets
